Klimaneutralität mit MSO

15. April 2020
5 min

Während das Coronavirus den aktuellen Diskurs prägt, sollte ein anderes Thema, das in den vergangenen Monaten in den Fokus der Gesellschaft gerückt ist, nicht vergessen werden: der Klimaschutz. Auch das Leopoldina-Gutachten vom 13. April 2020 an die Bundesregierung verweist darauf, in der aktuellen Lage den Klimaschutz nicht hintanzustellen: Demzufolge, so lautet die Empfehlung, sollen sich alle politischen Maßnahmen, die nicht der unmittelbaren Rettung von Unternehmen dienen, auf nationaler wie internationaler Ebene an dem Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren. 
Der Klimawandel bleibt also auch in der aktuellen Lage ein zentrales Thema. Dadurch steigt weiterhin der Druck auf Unternehmen, sich proaktiv mit dem Klimaschutz auseinanderzusetzen und einen Beitrag zu leisten. Mit Erfolg: Auch große Firmen wie Siemens und Bertelsmann hatten bereits angekündigt, bis 2030 vollständig klimaneutral arbeiten zu wollen.

Doch wie kann das gelingen? Im Privatleben gibt es einfache Mittel und Wege, einen sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Auf Plastikverpackungen zu verzichten, morgens das Fahrrad statt des Autos ins Büro nehmen und für den Familienurlaub nicht ans andere Ende der Welt fliegen – all das trägt dazu bei, den eigenen ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten.

Klimaneutralität – Ein schwieriges Unterfangen für Firmen

Für Unternehmen stellt sich die Situation häufig etwas komplizierter dar. Umfangreiche Produktions- und Lieferketten müssen in die Überlegungen miteinbezogen werden und auch die eigenen Lieferanten werden nicht von heute auf morgen völlig klimaneutral agieren können. Klimaschutz muss konkret in die strategische Grundausrichtung eines Unternehmens eingegliedert werden, um erfolgreich umgesetzt werden zu können. Eine Klimastrategie braucht klar formulierte Ziele und konkrete Maßnahmen, an denen sich jeder im Unternehmen orientieren kann. So kann beispielsweise das ausgerufene Ziel „Klimaneutralität bis 2030” eine sinnvolle Marschrichtung vorgeben.

Mit der reinen Formulierung einer groben Zielvorgabe ist die Arbeit jedoch noch lange nicht erledigt. Häufig mangelt es an der Ableitung konkreter Maßnahmen, deren Umsetzung sowie einer bereichsübergreifenden Koordination. Dies kann viele Gründe haben; die häufigsten sind ein fehlendes Situationsbewusstsein auf Managementebene und eine unzureichende Maßnahmensteuerung: Arbeitspakete werden zum Teil in verschiedenen Excel-Tabellen und Word-Dokumenten notiert oder zusammen mit ganz anderen Aufgaben in verschiedensten Projektmanagementtools wie Jira oder Trello vermischt. Gerade bei hochkomplexen Zielen wie der Klimaneutralität wird die ganzheitliche Überwachung und Auswertung aller relevanten Themen dadurch ein Ding der Unmöglichkeit. Folgemaßnahmen können so nicht oder nur unzureichend ausgeführt werden, notwendige Korrekturen lassen sich nicht mehr adäquat umsetzen. Als Resultat verfehlt das Unternehmen seine gesetzten Ziele. Dieser Ablauf ist leider keine Seltenheit. Entsprechend häufig liest man in den Medien Berichte, dass diverse Klimavorhaben aus verschiedenen Gründen gar nicht oder erst deutlich später realisiert werden können.

Schritt für Schritt zur Klimaneutralität

Doch es ist natürlich keineswegs unmöglich, eine Klimastrategie erfolgreich umzusetzen. Aber wie erreichen Unternehmen ihre eigenen Klimaziele? Ein schrittweises Vorgehen könnte wie folgt aussehen:

1. Unternehmensweite Sensibilisierung

Alle Stakeholder im Unternehmen müssen die Dringlichkeit von Klimaneutralität für das Unternehmen selbst, aber auch für die Gesellschaft verstehen. Die Klimaziele müssen klar und für jeden verständlich formuliert und fest in den Zielvorgaben auf Managementebene integriert werden. Hilfreich ist es, wenn über Incentives ein besonderer Anreiz für die Einhaltung der Ziele geschaffen wird.

2. Ableitung konkreter Ziele

Anschließend sollten Unternehmen auf Basis der strategischen Grundausrichtung konkrete Ziele ableiten, deren Operationalisierung in Form von spezifischen Maßnahmen erfolgt. Die Ziele sollten SMART, also Spezifisch, Messbar, Aktivierend, Realistisch und Terminiert, formuliert sein.

3. Ableitung spezifischer Maßnahmen

Die aus den Zielvorgaben abgeleiteten Maßnahmen sollten einen klar erkennbaren Beitrag zu einem oder sogar mehreren Zielen leisten. Im Optimalfall lässt sich dieser Beitrag objektiv messen (z. B. anhand der CO2-Emission).

4. Einsatz des richtigen Tools

Sind die einzelnen Zielvorgaben und konkreten Maßnahmen klar, geht es an die Durchführung. Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung der Klimaziele ist eine nachvollziehbare Abarbeitung der einzelnen Maßnahmen. Hierfür sollten sich Unternehmen einer zentralen Datenbank bedienen, in die neben der grundlegenden Strategie auch die Ziele sowie die Maßnahmen eingebunden werden.

Behalten Sie immer den Überblick über alle wichtigen Themen. Vermeiden Sie eine redundante und nicht nachvollziehbare Datenhaltung.

Klimaneutral zu werden ist für Unternehmen oft eine große Herausforderung. Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung müssen Firmen strategisch vorgehen, um alle Maßnahmen steuern und so ihre eigenen Klimaziele erreichen zu können. 

Doch mit den richtigen Tools gelingt auch das Mammutprojekt „Klimaneutralität”. 

Seit Jahren ist MSO darauf spezialisiert, Unternehmen bei der Umsetzung „besonderer Vorhaben” – wie zum Beispiel dem Erreichen der Klimaneutralität – mit maßgeschneiderten Softwarelösungen zu unterstützen.

Mit dem MSO Maßnahmen-Manager haben Sie sämtliche Maßnahmen stets unter Kontrolle. 

Erreichen Sie Ihre Klimaziele. Gemeinsam mit MSO.

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